Warum Gebetshaus?

Brauchen wir überhaupt ein Gebetshaus?

Seien wir mal ehrlich. Gebet ist doch ein Thema, das in die Gemeinde gehört.

Wenn wir alle einzelnen Themen nähmen und dafür eigene Häuser außerhalb der Gemeinde bauten, was würde dann aus der Gemeinde? Die Bibel stellt doch Gebet ganz selbstverständlich mitten in die Gemeinde hinein. In der Urchristenheit war Gebet eine der vier Säulen der Gemeinde neben Lehre, Gemeinschaft und Brotbrechen. Was also soll daran gesund sein, das Gebet extra, parallel zu Gemeinde, zu veranstalten? Die wenigen Leute, die wirklich für Gebet brennen, auch noch abzuziehen? Gute Lobpreiser, denen es doch meist sowieso schon an Zeit für so viel Ehrenamt mangelt, im Gebetshaus einzuspannen – zu Lasten der Gemeinde?

Seien wir mal ehrlich. Gebet ist doch nicht alles.

Hinter Gebet kann man sich auch verstecken, und das wollen wir nicht fördern. Der Auftrag, den Jesus uns gegeben hat, umfasst doch noch viel mehr. Wie soll denn die Welt mit dem Evangelium erreicht werden, wenn die Leute ihre Zeit im Gebetshaus investieren statt Menschen zu erreichen oder in der Gemeinde mitzuarbeiten? Fördert ein Gebetshaus nicht die fromme Elfenbeinturm-Mentalität vieler Christen noch?

Seien wir mal ehrlich. Viele Christen beten heutzutage kaum noch.

Weil sie oft auch gar nicht wissen, wie. Auch wenn sie es nicht so offen zugeben mögen. Denn „eigentlich“ betet „man“ ja. Aber häufig lernen sie es in Gemeinden, Gottesdiensten und auch in ihren Kleingruppen nicht. Dabei weiß „man“ doch, dass Gebet wichtig ist. Es ist nur ein Punkt unter vielen, aber er ist wichtig: Gebetshäuser sind ein Ort, an dem Menschen beten lernen, an dem sie als Beter für ihre Gemeinden und für diese Welt trainiert werden.

 Seien wir mal ehrlich. In Gemeinden kommt Gebet oft zu kurz.

Nicht absichtlich. Aber es gibt so viel zu tun. Und so viele wichtige Programmpunkte im Gottesdienst. Und Gebetsstunden werden nun mal sehr schlecht besucht. Auch wenn wir wissen: Gebet ist nicht alles, aber ohne Gebet ist alles nichts! Gott will im Leben des Einzelnen, in der Gemeinde und in der Welt handeln, aber er will uns Beter mit im Boot haben, er will uns als Partner. Gott wartet auf unser Gebet, um seinen Willen zu tun. Gebetshäuser existieren nicht zuletzt deshalb, weil Gemeinden diesen Platz nicht ausreichend einnehmen.

Seien wir mal ehrlich. Gebetshäuser als Konkurrenz zu Gemeinden brauchen wir nicht.

Aber sie sind eine wertvolle Ergänzung. Mit der weltweiten Gebetshausbewegung in ihren vielen Facetten macht Gott seiner Gemeinde weltweit ein kostbares Geschenk. Häuser, Orte und Bewegungen, in denen Menschen unabhängig von ihrer gemeindlichen Prägung zusammenkommen, um Gott zu suchen und für ihre Nationen und auch den Leib Christi zu beten und zu flehen. Gebet, das Gottes Herz erreicht, und das gleichzeitig die Herzen der Beter berührt und verändert. Wer wirklich betet, beginnt echt zu lieben. Gebetshäuser stehen nicht gegen, sondern für den Leib Christi ein und bilden ihn oft auch exemplarisch ab. Das gemeinsame Gebet bezeugt die Einheit, die Jesus geschaffen hat.

Seien wir mal ehrlich. Gebetshäuser findet man im Neuen Testament nicht.

Richtig. Genau so wenig wie Missionsgesellschaften, wie christliche Schulen, Kitas, Universitäten, Diakonie-Krankenhäuser, Klöster, Freizeitheime, Jugendarbeit oder Café-Projekte. Weil Gebet, Diakonie, Evangelisation und Mission ganz selbstverständlich wichtige Bestandteile im Gemeindeleben waren. Man traf sich zum Gebet im Gottesdienst und in den Häusern, und zwar täglich! Die Gebetshausbewegung tritt in den Riss und füllt eine Lücke, die eigentlich auch gar nicht sein sollte. Und so ist nicht zuletzt auch ein wichtiges Thema in Gebetshäusern genau dafür zu beten, dass die Gemeinde Jesu weltweit auch an dieser Stelle ihren Platz wieder einnimmt und Gebetshäuser dadurch überflüssig werden. Aber solange dies nicht der Fall ist, beschenkt ein jedes Gebetshaus die Gemeinden ihrer Stadt mit einem unverzichtbaren Mehrwert.

Seien wir mal ehrlich. Unsere Stadt und unser Land, die Gemeinde Jesu in unserem Land und nicht zuletzt eine verlorene Welt schreit nach mehr Fürbitte.

Nach Betern, die Zeit für Gebet haben. Die es nicht in den letzten fünf Minuten einer überfrachteten Veranstaltung unterbringen müssen. Die mit ihrem ganzen Sein und ihrer ganzen Aufmerksamkeit vor Gottes Thron stehen können. Die Zeit haben, auf Gottes Geist zu hören und ihr Herz von seiner Barmherzigkeit berühren zu lassen. Die die aktuellen und dringlichen Anliegen genauso wie den erklärten Willen Gottes in seinem Wort vor Gott ausbreiten und ihm als Fürbitter, die in den Riss treten, zur Verfügung stehen. Die wie ein Elia ernstlich und anhaltend beten und glaubend nach der Erfüllung von Gottes Verheißungen Ausschau halten.

Das Gebetshaus Hamburg

ist eine Initiative des überkonfessionellen Netzwerks "Gemeinsam für Hamburg" und ist ein Ort

• der Gegenwart Gottes, an dem Gott zweckfrei angebetet wird - einfach weil er es wert ist, dass wir ihm unser Lob bringen.

• an dem Menschen aus allen Nationen und Generationen Gott begegnen können.

• an dem Einheit geschieht. Christen aus allen Kirchen und Gemeinden treffen sich, um Einheit zu leben, indem sie gemeinsam beten.

• an dem Christen gemeinsam in Fürbitte vor Gott treten.

• an dem eines Tages durchgehend das “Feuer auf dem Gebetsaltar” brennt: An 24 Stunden pro Tag an 365 Tagen im Jahr soll es Gebet und Anbetung geben. Bis dahin bauen wir stufenweise die Gebetszeiten aus.

• durch den auch das Gebet in Gemeinden gestärkt wird, indem Menschen eine neue Leidenschaft für Gebet empfangen und in Gebet trainiert werden. Dazu dienen auch die HIMMEL-Gebetskonferenzen.

Gebetshaus für Hamburg
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Kontakt

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Wandalenweg 24
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(U/S Berliner Tor, S Hammerbrook,
rechter Eingang im Haus von Bibel-TV)

Postadresse:

Gebetshaus Hamburg (GfH)
c/o Stadtveränderer
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Fon: 0162-7103600

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