Zeugnisse

Gebetsleiter und Beter

Sabine Schwarz

Seit ungefähr zwei Jahren bin ich nun regelmäßig im Gebetshaus dabei. Bei jedem Betreten des Gebetsraums nehme ich diese besondere Atmosphäre von Gottes Gegenwart wahr. Es fällt mir leicht, nach einem geschäftigen Tag im Gebetsraum zur Ruhe zu kommen. Ich habe das Gefühl, Gott heißt mich ganz persönlich in seine Liebe und seinen „Frei-Raum“ willkommen.

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Im „Devotional“ genieße ich es, einfach vor Gott zu SEIN. Diese Form der Anbetung war mir viele Jahre fremd. Erst durch eine Mitbewohnerin erlebte ich, wie sich jemand mit der Gitarre auf den Boden setzt, die Augen schließt und eine Stunde am Stück Liebeslieder für Jesus singt. Das hat mich berührt, weil ich merkte, dass ich solch eine innige Beziehung zu Gott nicht hatte. Ich fing an, ein paar Lieder so oft zu spielen, bis ich sie auswendig begleiten konnte. So entstand für mich ein neuer Raum der Begegnung mit Gott.

Im Gebetshaus erlebe ich jedes mal, wie das „Devotional“  einen eigenen Schwerpunkt entwickelt. Aus den Liedern und frei gesungenen Texten, die mir und den anderen Mitarbeitern in den Sinn kommen, entsteht so etwas wie ein roter Faden. Ich empfinde die Zeit oft wie einen Spaziergang mit Jesus, bei dem er mir verschiedene Dinge zeigt (Bilder seiner Heiligkeit, Größe, Schönheit,…) und an „Orte“ führt. So ein innerer „Ort“ kann zum Beispiel eine Oase sein, um dort auszuruhen, oder ein Garten, in dem ich zusehen kann, wie Neues aufblüht.

Bettina Prestin | Moms in Prayer

Rebecca Ulbrich

Als Gott mich vor einem Jahr auf ganz besondere Art zurück nach Hamburg in meine Heimat geführt hat, war mir von Anfang an klar, dass ich auch hier Teil des Gebetshauses sein möchte. Vorher hatte ich längere Zeit im Gebetshaus Augsburg und davor im Gebetshaus Berlin verbracht. 

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Im Jahr 2014 kam ich in Berlin zum ersten Mal mit der Gebetshaus-Bewegung in Berührung und wusste sofort, dass dies ein großer Teil meiner Berufung ist: ein Gebetshaus mit aufzubauen! Die Vision, einen Ort zu schaffen, an dem 24 Stunden pro Tag, 7 Tage die Woche gebetet und eine Atmosphäre der Anbetung aufrecht erhalten wird, hat mich seitdem fasziniert und nicht mehr losgelassen.

Ich liebe es, Gott im Lobpreis zu begegnen und zu erleben, wie er sich bewegt und handelt. Ich glaube, dass seine Gegenwart auf ganz besondere Art und Weise kommt, wenn wir ihn anbeten. In vielen Stunden im Gebetshaus durfte ich bisher erleben, dass seine Gegenwart genügt, um uns zu verändern und zu heilen. Es ist ein Privileg für mich, so viel Zeit an diesem Ort verbringen zu dürfen.

Am liebsten mag ich es, Gebetszeiten mit dem „Harp-and-Bowl“-Modell zu gestalten - einer Kombination aus Lobpreis und gesungenen Bibelstellen bzw. der Fürbitte für bestimmte Themen. Ich habe das Modell in Augsburg und Berlin kennengelernt, ursprünglich wurde es im IHOP-Gebetshaus (International House of Prayer) in Kansas City entwickelt, und es bietet eine gute Möglichkeit, Lobpreis- und Gebetszeiten zu strukturieren.

Ich freue mich total auf alles, was im Gebetshaus noch vor uns liegt, und bin gespannt auf jede weitere Entwicklung. Mein Gebet ist, dass immer mehr Menschen dazukommen und von der Vision des anhaltenden Gebets gepackt werden. Das Gebetshaus soll ein Ort werden, an dem Jesus ohne Unterbrechung angebetet wird, an dem Gottes Gegenwart immer mehr zunimmt, Menschen geheilt werden, und es leicht fällt, in Berührung mit Gott zu kommen.

Bettina Prestin | Moms in Prayer

Bettina Prestin
Moms in Prayer

Einmal pro Jahr im November findet der europaweite Gebetstag für Schulen, der PRAYDAY statt. Wir von Moms in Prayer (MiP) durften 2017 bereits zum zweiten Mal im Gebetshaus Hamburg die Gebetszeit von 12:00 bis 18:00 Uhr gestalten. Es ist ein Segen, dass wir zu diesem zentralen Ort in Hamburg alle einladen können, denen es ein Anliegen ist, für die Schulen zu beten.

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Wie es im Gebetshaus üblich ist, haben wir stundenweise Einheiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Besetzungen gehabt. Die Schüler-SMD (Studenten-Mission-Deutschland) hat uns auch dabei unterstützt.

Wir beteten zum Beispiel gezielt für Schülerbibelkreise, dass sie bestehen bleiben oder dass Gott neue Kreise an den Schulen ins Leben ruft. Die Schüler-SMD hat einen guten Einblick, und wir beten gemeinsam hinein in die Schullandschaft Norddeutschlands.

Der Schwerpunkt von MiP ist das Gebet in vier Schritten (Anbetung, stilles Sündenbekenntnis, Dank und Fürbitte) mit Bibelversen. Wir beten „im Einklang“, was bedeutet, dass wir uns vom Heiligen Geist leiten lassen und auf das hören wollen, was Gott wichtig ist. In der Regel treffen sich MiP-Gruppen einmal pro Woche für eine Stunde zum Gebet. Diese Form bildete auch eine Stunde während des PRAYDAYs ab.

In einer anderen Einheit beteten wir konkret in den Schulalltag hinein, um für Lehrkräfte, Mitschüler, Eltern und Angestellte, auch namentlich, zu beten. Es gab noch eine weitere Einheit, in der wir uns virtuell durch ein Schulgebäude bewegten, um zum Beispiel um Bewahrung vor Unfällen im Sportunterricht zu beten.

Mit Hilfe eines Organigramms beteten wir namentlich eine Stunde für Angestellte in der Schulbehörde Hamburgs. Außerdem war uns 2017 wichtig, Deutschland mit einem Psalmwort zu segnen.

In einer weiteren Gebetsstunde haben wir das gesamte Land betrachtet. Die Vision von MiP ist: Jede Schule hat eine Gebetsgruppe.

Hier folgen einige Rückmeldungen, die wir nach dem PRAYDAY erhalten haben:

„Die vorgeschlagenen Gebetsthemen beim PrayDay haben mich sehr ermutigt, tiefer gehend und spezifischer für unsere Schulleitung, sämtliche Angestellte/Lehrer, Mitschüler sowie deren Eltern zu beten!“

„Ich habe mich über das Wiedersehen und die Gebetszeiten gefreut! Es ist ein Segen, so viel Zeit im Gebet für die Schulen und die kommende Generation verbringen zu können. Das „Thema“ konnte so betend tief durchdrungen werden. Gut, dass es den Gebetstag für Schulen einmal im Jahr gibt!“

„Mir hat der Anbetungsteil sehr gut gefallen. Die DINA4 Blätter mit den Bibelworten und Liedversen haben alle angeregt mit zu beten, zwischendurch freies Gebet. Es war sehr hilfreich.

„Der PrayDay in Hamburg war für mich sehr eindrücklich, weil mir neu bewusst geworden ist, dass nicht nur innerhalb, sondern auch außerhalb der Schule für Schüler, Lehrer und weitere Akteure in der Schule gebetet wird. Das ist eine starke Allianz und ich bin ziemlich sicher, dass Gott sich darüber freut, wenn wir zusammen vor ihn treten um für Hamburgs Schulen und darüber hinaus zu beten.“

Februar 2018

Bettina Prestin | Moms in Prayer

Ulrike Reichert

Gebetshaus: Raum für eine neue Spiritualität

Ich denke, Gebet nimmt eine besondere Rolle im Leben eines jedes spirituellen Menschen ein. Meditation, zweckfreie Anbetung, Intimität mit meinem Schöpfer: im Gebetshaus Hamburg ist Raum und Zeit für eine Art von Spiritualität, wie wir sie aus den meisten Gemeinden nicht kennen. Auch ich empfand diese Sehnsucht nach mehr Tiefe in meiner Beziehung zu Gott und so entschied ich mich vor 2 Jahren, mich als Lobpreiserin im Gebetshaus zu engagieren und zunächst eine Bibelmeditationsstunde zu übernehmen.

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Meditationsmusik mit freier Flötenimprovisation

Als Christin glaube ich daran, dass es ein besonderes Privileg ist, Jesus mit Gesang und Instrumenten die Ehre zu erweisen. Insbesondere Flöten hatten in biblischen Zeiten bereits eine besondere Bedeutung.

Mein Instrument ist die Querflöte, die ich bereits seit der Kindheit spiele. Seit einigen Jahren spiele ich in verschiedenen Lobpreisgruppen und habe dabei die Gabe zur freien, geistgeleiteten Improvisation entdeckt. Nun ist die Flöte ein Soloinstrument und nicht gerade geeignet, den Lobpreis, wie wir ihn aktuell aus den Gemeinden kennen, anzuführen. Für die Bibelmeditationsstunde wollte ich deshalb eine andere, kontemplative Musik entwickeln, zu der ich mit der Flöte frei improvisieren konnte.

Die Musik sollte entspannend, aber nicht einschläfernd sein und die Anwesenden in das Gebet oder die Meditation hineinziehen. Ich folgte dem Impuls, die Musik selbst zu komponieren und begann, wöchentlich zu bestimmten Bibeltexten einen passenden Klangteppich zu entwickeln. Manchmal ließ ich mich von alten Chorälen oder Kirchenliedern inspirieren. Zu den von mir komponierten und eingespielten elektronischen Klängen las ich im Gebetshaus Bibeltexte, unterstützt durch spontane Flötenimprovisationen. Es entstand dadurch eine besondere Atmosphäre von Konzentration, Intimität und Frieden.

Gottes Gegenwart verändert auf geheimnisvolle Weise

Wenn ich nun zurückblicke, war es erstaunlich, wie Gott mich in dieser Zeit befähigte. Ich hatte nämlich bis dahin noch nie Musik komponiert, zumal ich auch gar nicht gut Klavier spielen konnte. Zusätzlich schenkte er mir in meiner beruflichen Situation genau zu diesem Zeitpunkt die nötigen Freiräume. Für mich war das eine Bestätigung: die intensive Beschäftigung mit Bibelworten und die Gegenwart des heiligen Gottes verändert und befähigt auf geheimnisvolle Weise. So wurde ich Komponistin geistlicher Musik, ohne dass ich das je geplant hätte!

Nach einem Jahr entstanden viele unterschiedliche Kompositionen, die ich auf die Ermutigung meines Pastors hin zu einem Album mit Meditationsmusik (ONODEO) zusammenführte.

Ich bin gespannt, welche Pläne Gott in Zukunft für mich bereithält!

Ulrike Reichert
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Kontakt

Gebetshaus Hamburg

Gebetsraum:
Wandalenweg 24
20097 Hamburg

(U/S Berliner Tor, S Hammerbrook,
rechter Eingang im Haus von Bibel-TV)

Postadresse:

Gebetshaus Hamburg (GfH)
c/o Stadtveränderer
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Fon: (040) 51901462

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