Das Gebetshaus Hamburg hat zwei Standbeine: Es ist ein Ort, an dem Christen aus allen Gemeinden gemeinsam beten. Und es ist ein Werk, das Gemeinden in unserer Stadt im Gebet ausrüstet, mobilisiert und verbindet.
Wir habe ein Bild vor Augen: ein Hamburg, in dem zu jeder Stunde irgendwo gebetet wird. In Wohnzimmern und Kirchen, in Büros und auf Spaziergängen, am frühen Morgen und mitten in der Nacht. Menschen beten an, lesen und singen die Bibel, hören gemeinsam auf Gott für unsere Stadt und bringen ihre Anliegen vor ihn: für die Gemeinden, für Israel, für die Menschen, die in Hamburg leben, und für vieles mehr. Und mittendrin ist das Gebetshaus Tag und Nacht geöffnet.
Wir sehen kleine Gebetsräume überall in der Stadt, nur ein paar Minuten von zu Hause entfernt: ein Sessel, eine Bibel, eine Kerze und der Livestream aus dem Gebetshaus. In unserer Vorstellung heißen sie KraftRäume. Ein Ort für alle, denen zu Hause ein stiller Platz fehlt: Eltern in der vollen Familienwohnung, Studierende in der WG und alle, die einfach einen Ort brauchen, an dem sie zur Ruhe kommen und Gott suchen können.
Wir sehen Gemeinden, die gemeinsam im Gebet wachsen und sich gegenseitig stärken. Wir lernen voneinander, beten miteinander, und Lobpreisleiter und Musiker werden zugerüstet. Pastoren verschiedener Gemeinden stehen gemeinsam vor Gott, und wir erzählen uns, wo er Gebet erhört hat.
Und wir sehen, wie sich unsere Stadt verändert. Wer auf Jesus schaut, wird ihm ähnlicher und bekommt ein Herz für die Menschen, die er liebt. Menschen in Hamburg finden in den Gemeinden Heilung, Hoffnung und ein Zuhause. Jesus wird Stadtgespräch.
Nichts davon können wir selbst machen. Darum halten wir uns an diesen Vers:
„Wenn nicht der HERR das Haus baut, dann arbeiten umsonst, die daran bauen.“
Psalm 127,1
Wir wollen genau das bauen, was Gott bauen möchte. Es geht nicht um uns, sondern um Jesus, seine Gemeinde und darum, dass er in unserer Stadt verherrlicht wird. Deshalb beginnt alles im Gebet.
Das ist nur ein kleiner Ausschnitt von dem, was wir vor Augen haben, und vieles davon ist noch ein Traum. Aber jeder Schritt beginnt hier: mit einem Raum, der offen ist, und mit Menschen, die ihn tragen.